Hospizverein Rothenburg o.d.T.
Aktuelles

Hospizbegleiterschulung »

Sie können sich bereits jetzt für die beginnende Hospzbegleiterschulung vom 14.03.25 bis zum 18.04.26 anmelden

Alle Termine und das Anmeldeformular dazu, finden Sie hier
„Da wir eine begrenzte Teilnehmerzahl haben, melden Sie sich bitte zeitnah bei uns an.“
Bei Interesse vereinbahren Sie gerne vor Kursbeginn einen Termin für ein individuelles Vorbereitungsgespräch.
Hier können Inhalte, Anforderungen und Fragen geklärt werden.

Bitte wenden Sie sich an Ursula Memhardt:
Kontakt Hospizverein Rothenburg  info@hospizverein-rothenburg.de
Telefon Hospizverein Rothenburg  01515 4809353

-----------------------------------------------

Abschluss des ZiB-Projekts

Ende Februar ging ein ganz besonderes Projekt für uns zu Ende: die Zeitintensive Betreuung (ZiB) in Zusammenarbeit mit dem Bürgerheim, dem Seniorenzentrum Rothenburg sowie dem Elisenstift Schillingsfürst. Finanziert wurde es von der Paula-Kubitschek-Vogel-Stiftung aus München. Ziel war es, die Begleitung von Menschen am Lebensende in Pflegeeinrichtungen zu verbessern und dafür mehr Pflegezeit zur Verfügung zu stellen. Dafür sollten für ein Jahr jeweils zwei Pflegekräfte mit Palliative-Care-Weiterbildung pro Einrichtung für insgesamt 30 Stunden im Monat freigestellt werden, um in dieser Zeit ausschließlich Menschen am Lebensende betreuen und für sie sorgen zu können. 20 Stunden wurden von der Stiftung finanziert, zehn Stunden von der jeweiligen Einrichtung getragen. Für diese Arbeit waren die Pflegekräfte auf Mini-Job Basis bei unserem Hospizverein angestellt.

Drei Phasen
Das Projekt wurde in Rothenburg in drei Schritten durchgeführt: Aufgrund des Pandemie-Beginns im Frühjahr 2020 musste der Start des Projekts verschoben werden. Im Rahmen einer „Krisen-ZiB“ finanzierte die Stiftung damals 20 Stunden Pflegezeit, da ja auch die ambulanten Hospizvereine aufgrund der Corona-Maßnahmen keine Begleitungen in Heimen durchführen konnten. Erst im November 2021 konnte dann das Projekt regulär starten. Aufgrund der positiven Bilanz beschloss unser Verein, das Projekt mit Unterstützung der Stiftung von März 2023 bis Ende Februar 2024 mit jeweils einer Pflegekraft pro Einrichtung fortzuführen.

Nun ging auch diese Phase des Projekts zu Ende und wir haben unsere drei ZiB-Pflegeprojekte im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Der Vorstand sowie die Koordinatorinnen des Hospizvereins Rothenburg bedankten sich bei Marzena Prusik (Bürgerheim), Monika Eberlein (Seniorenzentrum Rothenburg) und Anja Schoner-Voss (Elisabethenstift Schillingsfürst) für ihre tolle Arbeit und ihr Engagement bei diesem Projekt.

Positive Bilanz
Das Fazit aller Projektbeteiligten: Die Arbeit der ZiB-Kräfte verbesserte nicht nur die Betreuung der Heimbewohner:innen am Lebensende, sondern führte auch zu mehr Bewusstsein für eine Kultur des Sterbens in der Einrichtung allgemein. Die Pflegekräfte berichteten von einer großen Wertschätzung durch ihre Kolleginnen und Kollegen und ein wachsendes Interesse für das Thema Sterben sowie weniger Berührungsängste damit. So wurden Fortbildungen zum Sterbeprozess und seiner Begleitung durchgeführt, und das Thema palliative Versorgung rückte stärker in den Fokus. Ziel ist es nun, auch nach Beendigung des ZiB-Projekts die zeitintensivere Betreuung Sterbender fortzuführen und sich über die Verbesserung der palliativen Versorgung sowohl innerhalb der Einrichtungen als auch übergreifend regelmäßig auszutauschen.

Weniger Kosten
Die zweite Phase des Projekts, die nicht nur in Rothenburg, sondern mit weiteren Hospizvereinen in Bayern durchgeführt worden war, wurde auch wissenschaftlich begleitet. Ergebnis war unter anderem, dass eine verbesserte Palliativversorgung in den Pflegeeinrichtungen Kosten einspart – ein wichtiges Signal an die Krankenkassen. So hoffen wir im Sinne der Ziele unseres Vereins auf eine Finanzierung dieser Leistungen in der Zukunft.


Abschluß des Zip-projektes

© Gispertz

-----------------------------------------------

Spende statt Süßes

In diesem Jahr haben sich die Mitarbeiter:innen des Physiotherapiezentrums Stefanie Gebhardt in Rothenburg für die Vorweihnachtszeit etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto „Spende statt Süßes“ baten sie ihre Patient:innen um eine Spende für unseren Verein und verzichteten dafür auf mitgebrachte Weihnachtsleckereien. Auf diese Weise kamen 350 Euro zusammen, den die Praxis auf 500 Euro aufgestockt hat.
Wir freuen uns sehr über diese Spende und bedanken uns ganz herzlich bei den Initiator:innen, aber auch bei allen Menschen, die Geld in die Spendenkasse gesteckt haben.

Herzlichen Dank!

Adtventsmarkt in Gattenhofen

Die Koordinatorinnen Christiane Philipp und Uschi Memhardt mit Anette Scheere und Stefanie Gebhardt vom Physiotherapiezentrum.

Adtventsmarkt in Gattenhofen

-----------------------------------------------

Ein großes Dankeschön nach Gattenhofen!

Bei der Aktion "Winterzauber" am 1. Adventswochenende haben die örtlichen Vereine und Gruppen mit ihrem wunderschönen Weihnachtsmarkt eine stattliche Spendensumme eingenommen.
Davon bekommt unser Verein jetzt 1.200 Euro! Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und die großzügige Zuwendung – und natürlich auch bei allen, die durch ihren Besuch des Adventsmarkts diese Spende möglich gemacht haben.

Adtventsmarkt in Gattenhofen

so eine großzügige Spende zu Weihnachten

Adtventsmarkt in Gattenhofen

Vielen Dank an die Organisatoren der Weihnachtsspende.am 1. Advent

Adtventsmarkt in Gattenhofen

Wir waren präsent.

-----------------------------------------------

Übergabe der Hospizkerze in Schwabach

Mittelfränkischer Hospiztag 2023


19.11.2023, Schwabach

Am vergangenen Samstag bekamen der wir, der Hospizverein Rothenburg, in Schwabach die Hospizkerze des mittelfränkischen Hospiztages überreicht und ist somit offiziell der Gastgeber für 2024. In Schwabach durfte der Hospizverein-Rothenburg bereits ein paar Grußworte mit Einladung für den Mittelfränkischen Hospiztag in Rothenburg ob der Tauber, in der evangelischen Tagungsstätte im Wildbad an der Tauber, an die dortigen Teilnehmer sprechen. Der Hospizverein Rothenburg hat bereits ein vorläufiges Konzept dazu erarbeitet.
Bald mehr darüber.

 

PÜbergabe der Hospizkerze

Am Wochenende übergab der Hospizverein Schwabach die Hospizkerze an den Hospizverein Rothenburg, um 2024 den mittelfränkischen Hospizverein auszurichten.

-----------------------------------------------

Archiv


Online trauern?

Wie die Digitalisierung unseren Umgang mit dem Tod verändert 


Dienstag, 14.11.2023, 19:00 Uhr
Gasthaus Glocke, Plönlein 1, Rothenburg o.d.T.

Pfarrer Dr. Rainer Liepold nimmt uns in seinem Vortrag mit auf eine Entdeckungsreise durch die digitale Welt. Dort ist er als Sterbe- und Trauerbegleiter sowie Betreuer des digitalen Gedenkportals „gedenkenswert.de“ auf bewegende Geschichten, befremdliche Konflikte, wohltuende Netzwerke und emotionale Tragödien gestoßen. Denn wie überall zeigt das Internet auch beim Thema Trauer seine positiven wie auch negativen Seiten. Das Trauerportal „gedenkeswert.de“ ist ein Projekt der Evangelischen Kirche, auf dem Trauernde Gedenkseiten für ihre Verstorbenen einrichten, virtuelle Kerzen anzünden oder Gedanken und Wünsche hinterlassen können.

 

Pfarrer Dr. Rainer Liepold, München

Pfarrer Dr. Rainer Liepold, München

-----------------------------------------------

Stelldichein der Vereine

Samstag, 28. und Sonntag, 29. Oktober
Beim Stelldichein der Vereine im Rahmen der Herbstmesse in der Schrannenscheune sind wir mit einem Stand vertreten.
Meine Spuren .... ?

 

Stell dich ein der Vereine

 

-----------------------------------------------

Donnerstag, den 26. Oktober 2023

"Zum Tod meiner Mutter" (2022), ein Film von Jessica Krummacher
Filmvorführung in Kooperation mit dem Verein für „außerklinische Ethikberatung“ den „Rothenburger Diskurse“ und dem Hospizverein Rothenburg o.d.T. e.V .

Mit anschließender Diskussionsrunde
Moderation: Eva Reichenbach

Ort: Forum Rothenburg, Filmpalast - Ballhaus, Nördlinger Straße 1
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei,
Spenden für die ehrenamtliche Hospizarbeit erwünscht

Einfach Sterben ist es nicht. Es ist nicht einfach zu sterben.
Julianes Mutter ist erst 64 Jahre alt. Sie ist schwer krank und lebt in einem Pflegeheim. Jetzt will sie sterben und hört auf zu essen und zu trinken. Juliane begleitet ihre Mutter dabei. Freunde und Bekannte kommen zu Besuch. Sie nehmen Abschied. Juliane auch, ganz langsam. Das Sterben dauert, dabei ist es recht friedlich, manchmal provozierend. Der Ausgang steht bereits fest. Ihre Mutter wird bald nicht mehr da sein, während Julianes Leben weitergeht. Sie möchte ihrer Mutter helfen und doch weiß sie, dass sie ihr das Sterben nicht abnehmen kann. Aus Tagen werden Wochen. Tochter und Mutter sind sich unendlich nah, körperlich und geistig. Bis etwas sie trennt: der ersehnte Tod.

Jessica Krummacher erzählt in ihrem zweiten Spielfilm vom Sterben, so wie es sich in der Realität verhält. Vom Loslassen eines geliebten Menschen. Bis am Ende alles still ist.

Rothenburger Diskurse
Ethikberatung

­
zum Tod meiner Mutter

 


Unserer Pressemitteilung zum Thema "Assistierter Suizid"

Download